Sie arbeiten gemeinsam an etwas ganz Großem und geben verdammt viel dafür.
Dumm nur, dass jeden Tag gefühlt die halbe Welt etwas von Ihrer Energie haben möchte.
Hand aufs Herz: Wie viel davon geht für Dinge drauf, die Sie sowieso nicht ändern können?
Was wäre möglich, wenn diese Energie
wieder dort ankommt, wo sie wirklich zählt?
Vielleicht brauchen Sie nicht mehr Wissen. Nur einen anderen Blick.
Keynotes für Menschen, die etwas bewegen wollen,
statt ihre Energie an Dinge zu verlieren, die sie nicht bewegen können.
„Am Anfang war ich noch nicht überzeugt..."
Sebastian Weßoly / Regionaler Verkaufsdirektor Handel Nord/West bei der Paulaner Brauereigruppe
Kann ich verstehen.
Noch ein Keynote Speaker mit „neuen“ Impulsen. Und am Ende war’s wieder vieles, das man eigentlich längst weiß.
Braucht es das wirklich?
Nein. Wenn danach alles bleibt wie vorher, nicht.
Wissen Sie, was ich nach meinen Vorträgen ziemlich oft zu hören bekomme? „Norman, vieles davon hat man ja schon mal gehört.“ Stimmt. Hat man.
Nur was davon leben Sie auch jeden Tag?
Dieser ominöse „man“ weiß, dass Bewegung gesund ist. Dass aktives Zuhören Beziehungen positiv verändert. Dass man seine Energie besser nicht in Dinge steckt, die man sowieso nicht ändern kann. Der „man“ weiß verdammt viel. Und trotzdem tun wir erstaunlich wenig von dem, was wir längst wissen.
Denn Kennen ist noch lange nicht Können.
Und manchmal braucht es nur einen einzigen Moment, damit aus „Weiß ich“ plötzlich ein „Mach ich“ wird.
Nur wie? Was braucht es, damit wir unseren Fokus wieder auf das richten, was wirklich zählt?
Genau dort beginnt meine Keynote.
Nicht mit der Frage: Was müssen Menschen noch wissen?
Sondern:
Was muss passieren, damit aus einem Gedanken eine Handlung wird?
Vier Keynotes. Vier Perspektiven. Eine Überzeugung:
Manchmal verändert ein anderer Blick alles.

#1: Future-Proof Leadership: Der Mensch bleibt
KI kann inzwischen verdammt viel. Und morgen wahrscheinlich noch mehr.
Gut so. Denn wenn Technologie uns immer mehr Arbeit abnimmt, wird eine andere Frage umso spannender:
Was machen wir Menschen eigentlich mit all der gewonnenen Zeit?
Und was braucht Führung, wenn Wissen allein längst nicht mehr den Unterschied macht?
Eine Keynote über Selbstführung, emotionale Intelligenz und die vielleicht wichtigste Zukunftskompetenz überhaupt:
Mensch sein.
Mehr zum Vortrag: Future-Proof Leadership: Der Mensch bleibt
#2: Identität & innere Haltung als Führungsfaktor
Menschen folgen keiner Position. Sie folgen einem Menschen.
Als Führungskraft sollen Sie wissen, wo es langgeht. Zumindest wäre es schön. Dumm nur, dass Sie selbst auch nicht immer wissen, was morgen kommt.
Und jetzt?
Sie können nicht immer entscheiden, was passiert. Aber Sie können entscheiden, wie Sie darauf antworten. Und Ihre Mannschaft merkt ziemlich schnell, ob Sie selbst an das glauben, was Sie von anderen erwarten.
Genau da beginnt Führung.
Eine Keynote über Selbstführung und innere Klarheit – und über die Frage, wer Sie sein wollen, wenn im Außen gerade nicht alles nach Plan läuft.
Denn bevor Sie andere führen, führen Sie immer erst einen Menschen: sich selbst.
Mehr zum Vortrag: Identiät & innere Haltung als Führungsfaktor


#3: Der Mensch bleibt: Emotionale Führung als Zukunftskompetenz
Menschen geben mehr von sich, wenn sie spüren, dass sie als Mensch zählen.
Klingt eigentlich selbstverständlich, oder?
Und trotzdem kennen wir alle dieses Gefühl, wenn jemand mit uns spricht und gleichzeitig schon die nächste Mail liest. Wenn eine gute Idee mit einem schnellen „Geht nicht“ vom Tisch gewischt wird. Oder wenn irgendwann nur noch auffällt, was nicht funktioniert.
Dabei wollen Menschen gar nicht so viel. Sie wollen gesehen, gehört und respektiert werden.
Und genau das verändert, wie Menschen miteinander arbeiten.
Eine Keynote über Führung, die nicht auf dem Papier stattfindet, sondern jeden Tag zwischen Menschen.
Denn Ihre Unternehmenskultur hängt nicht an der Wand. Sie läuft jeden Morgen zur Tür herein.
Mehr zum Vortrag: Der Mensch bleibt. Emotionale Führung als Zukunftskompetenz
#4: Was Sie wirklich führt – wenn Systeme nicht mehr greifen
Sechs Jahre habe ich an einem Traum gearbeitet. Zwölf Tage vor dem Ziel war alles vorbei.
Sechs Jahre habe ich auf diesen einen Abend hingearbeitet: meine eigene Show in der Porsche-Arena Stuttgart vor bis zu 6.000 Menschen.
Zwölf Tage vorher kam das Veranstaltungsverbot. Corona. Aus.
Ich kann Ihnen sagen: In diesem Moment interessieren Sie weder Motivationssprüche noch der perfekte Fünf-Punkte-Plan.
Nach dem ersten Gedanken „Was soll die Scheiße?“ hatte ich nur eine Frage: Und jetzt?
Sie kenne das doch auch. Hoffentlich eine Nummer kleiner. Wenn etwas, für das Sie gekämpft haben, plötzlich nicht mehr funktioniert und Sie merken: Den Plan kann ich vergessen.
Was Sie dann brauchen, steht in keinem Handbuch.
Eine Keynote über Rückschläge, innere Klarheit und die Frage, die irgendwann jeden von uns trifft: Was mache ich, wenn das Leben nicht macht, was ich geplant habe?
Mehr zum Vortrag: Was Sie wirklich führt - wenn Systeme nicht mehr greifen

BESONDERE LIVE EXPERIENCE
Manche Botschaften hört man. Andere erlebt man.
Was soll ich sagen? Ich liebe diesen Vortrag.
Denn es gibt Momente, da reichen Worte einfach nicht aus.
Dann steht Mazze neben mir, greift zur Gitarre und plötzlich bekommt eine Geschichte, die Sie gerade noch gehört haben, einen Soundtrack. Sie wird größer. Näher. Und manchmal verdächtig still im Raum. Genau das liebe ich daran.
Sie hören nicht einfach einen Vortrag. Sie erleben ihn.
Geschichten treffen auf Live-Musik, Gedanken auf Emotionen und aus einzelnen Menschen im Raum wird für einen Moment etwas Gemeinsames.
Wenn Sie für Ihr Leadership Event, Kick-off, Sales Meeting oder Kundenevent etwas suchen, über das Ihre Gäste nicht nur beim anschließenden Kaffee sprechen, dann schauen Sie sich das hier an.
Aber kleine Warnung: Es könnte ans Herz gehen.
Mehr zur Live Experience: Live-Musik - Das besondere Eventformat für Unternehmen erfahren
„Norman Gräter hat unsere Führungskräftetagung mit einer außergewöhnlichen Keynote bereichert.
Seine Impulse wirken weit über den Vortrag hinaus. Noch Tage später wurde ich immer wieder darauf angesprochen, wie viel Orientierung, Zuversicht und neue Energie sie im Arbeitsalltag geben.
Und eines ist sicher: Die ‚Blaue Brille‘ liegt seitdem bei vielen von uns griffbereit – als Erinnerung daran, den Blickwinkel zu verändern und bewusstere Entscheidungen zu treffen.“
Frank Erhardt / Vice President Operations Germany Schnellecke Logistics

Kundenstimmen:
„Am Anfang war ich noch nicht überzeugt...“
„Meine Meinung änderte sich ziemlich schnell. Norman hat mich abgeholt und mir den ein oder anderen Aha-Effekt eröffnet. Selten war ich von einem Speaker so überzeugt.
Das, was Norman sagt, ist kein Schauspiel – das ist Norman.“
“Das war der mit Abstand ansprechendste und wirkungsvollste Vortrag, den ich in meiner 15-jährigen Berufslaufbahn erleben durfte”
„Dieser Programmpunkt war eindeutig das Highlight unseres Workshops. Die positive Stimmung danach war im Raum merklich spürbar und greifbar – alle Teilnehmer bedankten sich mit Standing Ovations für diesen tollen Input.“
Die richtige Keynote beginnt lange vor dem ersten Satz auf der Bühne.
Denn bevor ich die Menschen erreichen kann, möchte ich verstehen, was Sie mit ihnen vorhaben.
Was beschäftigt Ihr Unternehmen gerade? Was soll nach diesem Tag anders sein? Und worüber sollen Ihre Gäste noch sprechen, wenn die Veranstaltung längst vorbei ist?
Deshalb gibt es bei mir keinen Vortrag von der Stange.
Sie erzählen, ich höre zu und dann entsteht daraus der Vortrag, der zu Ihren Gästen und genau diesem Tag passt.
Und wenn Sie möchten, denke ich auch gerne über die Keynote hinaus mit. Nach über 26 Jahren im Event- und Entertainment-Bereich habe ich schon einiges gesehen, das funktioniert. Und einiges, das wir uns sparen können. 😉
KONTAKT AUFNEHMEN
Schreiben Sie uns kurz, was Sie vorhaben.
Wir melden uns persönlich bei Ihnen und schauen, ob es passt.
Ganz einfach.
KENNENLERNEN
Jetzt möchte ich Ihr Projekt, Ihre Ziele und Wünsche genauer kennenlernen.
Wo kommen Sie her und wo wollen Sie hin?
Erst zuhören.
Dann erschaffe ich Ihren Vortrag.
MENSCHEN BEGEISTERN
Dann kommt der Teil, den ich liebe.
Ich komme zu Ihnen, gehe auf die Bühne und aus all unseren Gesprächen wird ein Vortrag, der genau zu diesem Moment passt.
Der Rest passiert im Raum.
„Norman Gräter hat unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einem virtuellen Jahresauftakt mit seiner positiven Energie begeistert und mit seiner mitreißenden Keynote fasziniert.
Seine Aufforderung, neue Denkanstöße und Sichtweisen einfach auszuprobieren, ist sowohl im beruflichen wie privaten Umfeld anwendbar.
Mission accomplished. Danke dafür!“
Vorstand der Berliner Sparkasse - Niederlassung der Landesbank Berlin AG
Und was passiert nach dem Vortrag?
Im besten Fall haben Ihre Gäste neue Gedanken im Kopf, ein bisschen mehr Feuer im Bauch und Lust, etwas davon wirklich umzusetzen.
Nur kennen wir das ja inzwischen: Kennen ist noch lange nicht Können.
Deshalb muss die Reise nach der Keynote nicht aufhören.
Wenn Sie mit Ihren Führungskräften oder Teams tiefer einsteigen möchten, geht es in der Be Yourself Academy weiter: mit Workshops und Coachings, in denen aus dem ersten Impuls etwas wird, das im Alltag tatsächlich gelebt werden kann.
Denn ein Vortrag kann etwas anzünden. Was Sie daraus machen, beginnt danach.
Sie müssen mir das alles übrigens nicht glauben.
Schauen Sie einfach, was Menschen sagen, die mich bereits erlebt haben.
★★★★★
Kundenorientierung
★★★★★
Kreative Impulse
★★★★★
Nachhaltigkeit
Fragen zur Buchung Ihres Redners
Wann lohnt sich ein Redner für unsere Tagung?
Das wäre auch meine erste Frage. Schließlich suchen Sie vermutlich keinen weiteren Unterhaltungspunkt, der Ihr Programm unnötig verlängert, Ihre Gäste langweilt und dafür auch noch mehrere Tausend Euro kostet.
Vielleicht sitzen Sie gerade vor Ihrer Veranstaltungsplanung und denken: „Unsere Geschäftsführung spricht. Die Zahlen werden präsentiert. Danach kommt die Strategie. Brauchen wir jetzt wirklich noch einen Redner?“
Berechtigte Frage. Was fehlt Ihren Gästen denn nach diesen Programmpunkten noch?
Wissen Ihre Mitarbeiter & Führungskräfte anschließend, was sich verändern soll? Vermutlich. Haben sie auch Lust darauf? Das ist eine ganz andere Frage. Vertrauen sie darauf, dass die Kollegen selbst etwas bewegen können? Oder sitzen einige innerlich schon wieder an ihrem Schreibtisch und denken: „Klingt gut. Nur bei uns funktioniert das sowieso nicht.“
Genau dort kann ein passender Vortrag ansetzen. Ihre Gäste bekommen einen anderen Blick auf das, was sie beschäftigt. Sie dürfen lachen, sich wiedererkennen und vielleicht feststellen: „Moment mal. Möglicherweise habe ich doch mehr in der Hand, als ich gerade denke.“
Ein Redner lohnt sich nicht allein deshalb, weil im Programm noch 60 oder 90 Minuten frei sind. Sondern weil wir etwas brauchen, was die Menschen aktiv ins Tun bringt.
Warum kostet ein Redner mehrere Tausend Euro?
„Was? So viel für einen Vortrag? Das muss ich meinem Chef erst einmal erklären. Der wird bei der Gage denken, Sie fangen fest bei uns an.“
Ja. Und wahrscheinlich möchten Sie selbst auch verstehen, wofür Sie dieses Geld investieren. Schließlich bezahlen Sie nicht dafür, dass jemand kluge Reden schwingt. Das bekommt Ihre Geschäftsführung schon alleine hin.
Die Frage ist: Was soll diese Veranstaltung im Nachgang bei Ihren Gästen bewirken?
Aus meiner alten Eventmanagerzeit kenne ich den Gedanken sehr gut. Rund 16 Jahre war ich bei einer der größten Eventagenturen Deutschlands und bei Projekten auf der ganzen Welt im Einsatz. Da steht ein Budget. Es gibt viiiiele Erwartungen von verschiedenen Seiten. Und am Ende dürfen Sie Lob statt Tadel zur Wahl des Künstlerprogramms bekommen.
Bei einem professionellen Redner bezahlen Sie nicht nur die Minuten auf der Bühne. Sie bezahlen Erfahrung, Vorbereitung und die Fähigkeit, Ihre Gäste zu erreichen – auch diejenigen, die zunächst mit verschränkten Armen dasitzen und denken: „Na, dann motivier mich mal.“
Trotzdem ist teuer nicht automatisch passend. Entscheidend ist, ob der Redner zu Ihrem Anlass, Ihren Gästen und Ihrem Ziel passt.
Deshalb würde ich mit Ihnen gerne zuerst über das Wichtigste sprechen: Was wünschen Sie sich, dass der Mitarbeiter am Ende der Veranstaltung tut? Und wenn Sie dann das Gefühl haben, dass ich Sie dabei unterstützen kann, dann sprechen wir über das Honorar. Nicht, um die Kostenfrage zu umgehen. Sondern damit Sie beurteilen können, ob die Investition für Ihre Veranstaltung sinnvoll ist.
Wird der Vortrag auf unser Unternehmen abgestimmt?
„Bitte erzählen Sie unseren Führungskräften nicht genau dasselbe wie gestern der Vertriebsmannschaft eines Schraubenherstellers.“
Verstanden. Ihre Gäste möchten sich wiederfinden. In ihren Aufgaben, ihren Herausforderungen und vielleicht auch in den Sätzen, die bei Ihnen ständig durch die Flure geistern.
Dafür sprechen wir im Vorfeld darüber, was Ihr Team gerade beschäftigt. Was verändert sich? Wo fehlt Begeisterung? Welche Botschaft soll am Ende hängen bleiben? Und möglicherweise auch: Was haben Ihre Mitarbeiter inzwischen so oft gehört, dass schon beim ersten Stichwort innerlich die Augen rollen?
Nicht jede Geschichte muss dafür neu erfunden werden. Eine passende Geschichte kann bei verschiedenen Unternehmen etwas bewegen. Entscheidend ist, welche Verbindung Ihre Gäste zu ihrem eigenen Alltag herstellen können.
Ihre Veranstaltung bekommt deshalb keinen Vortrag, bei dem lediglich Ihr Firmenlogo auf der ersten Folie ausgetauscht wird. Ihre Gäste sollen merken: „Okay. Das hat tatsächlich etwas mit uns zu tun.“ Deshalb bin ich auch immer gerne schon vor meinem Vortrag bei Ihrer Veranstaltung vor Ort, um Ihr Wording zu hören und Dinge einzubauen, die an diesem Tag Thema sind. Dadurch hat der Mitarbeiter das Gefühl, dass alles aufeinander aufbaut und noch mehr Sinn ergibt. An diesem Tag bin ich einer von Ihnen.
Ab welcher Teilnehmerzahl lohnt sich ein Redner?
„Wir sind nur 30 Führungskräfte. Ist ein Redner dafür nicht eine Nummer zu groß?“
Die wichtigere Frage wäre für mich: Was können diese 30 Führungskräfte anschließend in Ihrem Unternehmen bewegen?
Wenn jede davon ein Team führt, kann ein gemeinsamer Gedanke weit über den Veranstaltungsraum hinauswirken. Vorausgesetzt, Ihre Führungskräfte machen etwas daraus. Die Teilnehmerzahl allein sagt deshalb wenig darüber aus, ob sich ein Vortrag für Sie lohnt. Möchten Sie viele Gäste gemeinsam erreichen und etwas anstoßen? Oder möchten Sie mit einer kleineren Gruppe direkt an konkreten Fragen arbeiten?
Natürlich macht es für Ihr Budget einen Unterschied, ob Sie das Honorar auf 30 oder 300 Gäste verteilen. Nur wird ein unpassender Vortrag durch mehr Zuhörer auch nicht besser. Er enttäuscht dann lediglich mehr Menschen gleichzeitig.
Bei einer kleineren Gruppe dürfen wir außerdem überlegen, ob ein Workshop oder ein Vortrag mit anschließendem Austausch besser zu Ihrem Ziel passt. Vielleicht möchten Ihre Führungskräfte nicht nur zuhören, sondern ihre konkreten Fragen einbringen.
Schauen wir deshalb zuerst auf Ihren Anlass und das gewünschte Ergebnis. Daraus ergibt sich, ob wir einen Vortrag oder Workshop angehen wollen. Die Köpfe zählen wir danach.
Kann ich vor der Buchung persönlich mit Ihnen sprechen?
Ja, gerne. Sie holen jemanden in Ihre Welt, der 60 oder 90 Minuten zu Ihren Kolleginnen und Kollegen sprechen soll. Da möchten Sie vermutlich wissen: „Versteht der überhaupt, worum es uns geht? Kann ich mit ihm offen auf Augenhöhe sprechen? Und passt der zu uns?“
Genau dafür ist unser Gespräch da. Erzählen Sie mir, was Sie planen, was Ihre Mitarbeiter oder Führungskräfte gerade beschäftigt und was Ihnen bei der Veranstaltung besonders wichtig ist. Gerne auch, welche Erfahrungen Sie bisher mit Rednern gemacht haben. Die guten und die, bei denen Sie dachten: „Das brauchen wir kein zweites Mal.“
Sie müssen dafür noch kein fertiges Briefing haben. Wir schauen gemeinsam darauf, was Ihre Veranstaltung braucht und ob meine Arbeit dazu passt.
Und wenn Sie anschließend sagen: „Jetzt habe ich ein gutes Gefühl“, sind wir schon einen wichtigen Schritt weiter. Denn Vertrauen darf gerne vor der Auftragsbestätigung entstehen.
Wie finden wir den richtigen Redner für unsere Veranstaltung?
„Bekannt ist er. Videos gibt es auch. Und die Agentur findet ihn großartig. Nur passt er zu unseren Gästen?“
Genau da würde ich genauer hinschauen. Ein großer Name kann Aufmerksamkeit schaffen. Ob Ihre Gäste sich angesprochen fühlen, ist eine andere Frage.
Was brauchen Sie an diesem Tag? Jemanden, der fachlich tief in ein Thema einsteigt? Einen prominenten Gast, auf den sich alle freuen? Oder einen Redner, der Ihre Mitarbeiter zum Lachen, Nachdenken und bestenfalls auch zum Umdenken bringt?
Aus meiner Eventmanagerzeit ist mir eine Begegnung besonders im Gedächtnis geblieben. Christian Bischoff kommt mit seinem roten Stirnband zum Kundenevent. Mein erster Gedanke: „Ui. Das wird spannend. Für ein Sportevent vielleicht. Aber für eine Firmengala?“
Tja. Zweifler Nummer eins war ich selbst. Und am Ende hatte er mich überzeugt.
Das Stirnband war Teil seiner Botschaft. Er stand für etwas und hat es gelebt. Genau deshalb würde ich einen Redner nicht danach auswählen, ob er möglichst unauffällig ins Programm passt.
Schauen Sie sich Auftrittsausschnitte an. Sprechen Sie miteinander. Und fragen Sie sich: „Würde ich meinen Gästen gerne mehr davon zumuten?“ Wenn Sie schon nach zwei Minuten auf die Uhr schauen, wird es nach 60 Minuten vermutlich nicht besser. Und dazu kann ich Ihnen eines zu 100 % versprechen: Meine Vorträge sind extrem kurzweilig, sodass ganz oft am Ende der Blick auf die Uhr fällt und ich höre: „Echt? Das waren jetzt 90 Minuten? Wow. Die gingen ja schnell vorbei.“
Wie lange dauert ein Vortrag?
„Wir hätten zwischen dem Strategieblock und der Kaffeepause noch 20 Minuten. Bekommen Sie da etwas hin?“
Bekommen Sie einen 90-minütigen Kino-Blockbuster in 20 Minuten erzählt? Schwierig. Also ist meine Antwort nein.
Wissen Sie, was mich von vielen anderen geschätzten Kollegen unterscheidet? Ihre Gäste erleben eine Reise. Eine Reise zu sich selbst. Diese Reise ist ähnlich spannend wie ein Hollywood-Blockbuster aufgebaut. Geschichten greifen ineinander. Gedanken bekommen eine Bedeutung. Und irgendwann ergibt etwas Sinn, das zu Beginn vielleicht einfach nur unterhaltsam war. Dafür brauche ich etwas Zeit.
Was sollten Sie mindestens einplanen? Ab 45 Minuten bin ich Ihr Mann. Wenn ich wählen darf, gerne 90 Minuten. Auch 120 Minuten sind möglich. Und keine Sorge: Länger bedeutet bei mir nicht, dass Ihre Gäste irgendwann anfangen, die Deckenplatten zu zählen.
Die passende Dauer stimmen wir auf Ihre Veranstaltung ab. Was beschäftigt Ihre Gäste? Was möchten Sie erreichen und umgesetzt sehen? Und wie fügt sich mein Vortrag sinnvoll in Ihr Programm ein?
Wenn Ihr Ablauf ausschließlich einen 20-minütigen Impuls zulässt, sage ich Ihnen lieber ehrlich, dass mein Format dafür nicht passt. Schließlich sollen Sie die Wirkung bekommen, für die Sie mich buchen.
Welche Technik benötigen Sie für Ihren Vortrag?
Ein Beamer oder Screen mit HDMI-Anschluss und passendem Kabel, Ton für mein MacBook und bei größeren Gruppen ein Headset. Wenn die Location es hergibt, gerne noch zwei Barhocker. Das war’s auch schon.
„Moment. Keine aufwendige Bühnenkonstruktion? Keine zwölf Sonderwünsche?“
Okay. Eine Flasche stilles Wasser wäre auch noch ganz nett. Spaß beiseite. Nein, keine Sonderwünsche. Ihre Veranstaltung soll organisatorisch gut funktionieren und als ehemaliger Eventmanager weiß ich, was Sie alles auf der Uhr haben. Da brauchen Sie nicht noch einen Redner, der meint, er wäre der Checker vom Neckar mit fünf Seiten Garderobenanforderungen.
Wichtig ist, dass Ihre Gäste die Bilder gut sehen, den Ton hören und meiner Stimme entspannt folgen können – auch in der letzten Reihe. Daher empfiehlt sich immer eine Bühne oder ein kleines Podest. Nicht für mich. Ich stehe auch gerne ebenerdig auf dem Boden. Nur weiß ich, dass ab Reihe drei keiner mehr sieht, was da auf gleicher Höhe vor ihm passiert.
Die Anschlüsse und Tonwege stimmen wir vorher mit Ihrer Location oder Ihrer Veranstaltungstechnik ab. Damit am Veranstaltungstag möglichst niemand mit einem Kabel in der Hand vor der Bühne steht und sagt: „Komisch. Gestern ging das noch.“
Lohnt sich ein Keynotespeaker? Wie stehen Kosten und Nutzen im Verhältnis?
„Redner, Kosten, Nutzen. Am Ende wird mein Chef genau diese drei Dinge wissen wollen.“
Vermutlich. Und damit hat er auch recht. Sie investieren schließlich Unternehmensgeld und möchten hinterher mehr vorweisen können als ein schönes Foto mit einem Mann mit blauer Brille.
Nur: Woran möchten Sie den Nutzen messen?
Wenn Ihre Gäste einen unterhaltsamen gemeinsamen Abend erleben sollen, ist das mit Sicherheit gegeben. Wenn Ihre Führungskräfte anschließend anders mit ihren Mitarbeitern sprechen sollen, brauchen wir einen anderen Blick. Und wenn Sie erwarten, dass nach einem Vortrag sämtliche Konflikte verschwinden und der Krankenstand sinkt, dürfen wir vorher ehrlich miteinander sprechen. Das kann ich Ihnen so nicht versprechen.
Was Ihre Gäste bekommen können, ist ein gemeinsamer Bezugspunkt. Eine Geschichte, ein Bild oder ein Satz, auf den sie im Alltag zurückgreifen. „Moment. Jetzt schauen wir gerade wieder nur darauf, warum es nicht geht. Welche andere Möglichkeit haben wir?“
Vielleicht entsteht daraus ein Gespräch, das vorher vermieden wurde. Vielleicht übernimmt eine Führungskraft an einer Stelle Verantwortung, an der bisher immer die anderen schuld waren. Genau solche Schritte können wertvoll sein. Nur wäre es unseriös, Ihnen dafür vorab eine feste Euro-Summe als Ertrag auszurechnen.
Deshalb klären wir zuerst: Was soll nach Ihrer Veranstaltung anders sein? Je konkreter Ihre Antwort, desto besser können Sie beurteilen, ob mein Vortrag die passende Investition dafür ist.
Warum kostet ein Vortrag mehr als eine Coachingstunde?
„Der Coach arbeitet einen halben Tag mit uns. Der Redner spricht 90 Minuten. Irgendwie geht diese Rechnung für mich nicht auf.“
Verstehe ich. Wenn Sie ausschließlich die Minuten vergleichen, sieht das erst einmal ziemlich fishy aus.
Nur vergleichen Sie Kaffee mit Tee. Vortrag und Coaching sind unterschiedliche Leistungen, auch wenn es von außen betrachtet ähnlich aussieht (so wie die dampfende Tasse auch). Im Coaching gibt es Raum, nachzufragen, zu interagieren und gemeinsam an einer konkreten Situation zu arbeiten. Auf der Bühne muss der Vortrag eine größere Gruppe erreichen – darunter möglicherweise Gäste, die gerade ganz andere Dinge im Kopf haben und nicht unbedingt auf diesen Programmpunkt gewartet haben. Denn die haben sich auf die Butterbrezel gefreut und nun kommt da so ein Motivationskünstler. Bravo.
Da können Sie nicht nach zehn Minuten zu jedem Einzelnen sagen: „Wo stehen Sie gerade? Was brauchen Sie noch?“ Die Geschichten, die Dramaturgie und die Art der Vermittlung müssen tragen und das über eine recht lange Zeitspanne. Und das ist eine Kunst, die nur wenige richtig gut beherrschen.
Dazu kommen (wie in Ihrem Beruf auch) Vorbereitung und Erfahrung, die Sie während dieser 90 Minuten nicht sehen. Sie erleben das Ergebnis. Ähnlich wie bei einem guten Film: Sie sitzen 90 Minuten im Kino. Gedreht wurde er vermutlich etwas länger.
Das macht Coaching nicht weniger wertvoll. Ein guter Coach kann genau die richtige Wahl für Ihre Aufgabe sein. Und manche bringen zusätzlich hervorragende Bühnenkompetenz mit.
Deshalb würde ich die Entscheidung nicht daran festmachen, welcher Stundensatz auf dem Taschenrechner besser aussieht. Sondern daran, welches Ziel Ihre Veranstaltung verfolgt. Wenn wir das geklärt haben, können Sie die Angebote sinnvoll vergleichen.
Große Namen. Aber am Ende immer Menschen.
Ob Weltkonzern, Familienunternehmen oder Mittelständler: Wenn ich auf die Bühne gehe, sitzen vor mir keine Logos.
Da sitzen Menschen.
Für einige dieser Unternehmen durfte ich bereits auf der Bühne stehen:

Eine kleine Sache noch.
Beim nächsten Gespräch mit einem Menschen, der Ihnen wichtig ist:
Legen Sie Ihr Handy nicht mit dem Display nach unten auf den Tisch.
Legen Sie es weg.
Ganz weg.
Nicht sichtbar für Ihr Gegenüber.
Und beobachten Sie, was passiert. Nicht mit Ihrem Handy.
Sondern mit dem Menschen vor Ihnen.
Look again.
Manchmal verändert sich auf den ersten Blick nichts.
Der gleiche Mensch sitzt vor Ihnen.
Der gleiche Arbeitsplatz wartet auf Sie.
Und auch das, was Sie gestern noch beschäftigt hat, ist immer noch da.
Und trotzdem ist etwas anders.
Sie sind es.
Oder genauer gesagt:
die Art, wie Sie darauf schauen und was Sie als Nächstes tun.









